Plattenkritik

The March Of Seasons - My Winter

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Info

Release Date: 01.01.2008
Datum Review: 06.05.2008

The March Of Seasons - My Winter

 

Sowas braucht die Welt. Noch mehr Emo-Metal-WhateverCore Bands die dafür sorgen das immer mehr Kappenträger mit Eastpak Gürteltaschen und „Emiliy the Strange“ Klamotten aus dem Nichts erscheinen und auf Konzerte rennen. Doch das man die Vorurteils-Kiste nicht immer sofort rauskramen und von der Optik der Konzert-Crowd auf die Band schließen sollte – das zeigen uns moralisch eindrucksvoll THE MARCH OF SEASONS.

Befreundet mit Kollegen wie TO KILL und AIRWAY legen sie ein enorm gutes Album hin das zwar Szeneklischees bedient, aber nicht komplett in den schwarz-lila-gefärbten Tiefen der Belanglosigkeit versinkt. Darauf haben THE MARCH OF SEASONS nämlich scheinbar keine Lust. Eine Verschnaufpause wird hier selten geboten Nach dem Intro wird mit „Trip behind my Illusions“ sofort losgepoltert als ob es keinen Morgen mehr gäbe. Und wenn man denkt der Song, oder man selbst, habe sich nach etwa 2 Minuten eine kleine Pause verdient, der täuscht. Sofort wird sich ins nächste Gewitter reingeworfen das mit mächtigen Moshparts und feinem Gekeife aufwartet.

Fängt die Platte sehr metalcorelastig an, wird sie nach und nach immer mehr zu einem fast schon atmosphärischem Ausflug ins Emocore Genre. Das Highlight der Platte ist das wunderbar harte „the tears are gone into the lips of the past”. Chöre und Powerriffs könnten hier für enorme Konzertaction sorgen. Chöre, Powerriffing, Gekeife, Gegrunze und auch cleaner Gesang verbindet sich über das ganze Album perfekt. Gerade am Ende bei „not the only one between the killers“ wird die Liebe zu Bands wie UnderOATH deutlich, ohne dabei jedoch wie ein billiger Abklatsch zu wirken. Ein feines Release.

Tracklist:

1. trip behind my illusions
2. no matter if youre proud of me
3. the tears are gone into the lips of the past
4. liars confession
5. just afraid
6. vacation at the graveyard
7. a photography of a suicide
8. still
9. september
10. not th eonly one between the killers
11. I present you this verses, to let you know

Alte Kommentare

von ole 07.05.2008 09:39

Für mich ist das eher Metalcore als Emocore. Hört sich aber gut an vor allem die heißeren Screams zusammen mit den Uptempoparts.

von Prophet Of Hostility 07.05.2008 13:59

Ich muss mich meinem Vorredner anschließen: In die Emo-Ecke würde ich die Jungs auch nicht unbedingt schieben. Metalcore trifft's wohl eher. Na ja...sei's drum!

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Raphael

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