Plattenkritik

The New Atlantic - The Streets, The Sound, And The Love

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Info

Release Date: 08.06.2007
Datum Review: 30.04.2007

The New Atlantic - The Streets, The Sound, And The Love

 

Ich habe mich ja tierisch gefreut, dass Eyeball Records scheinbar zukünftig die eigenen Releases auch vernünftig in Deutschland promoten wird. Immerhin hat das Label schon Bands wie THURSDAY, MY CHEMICAL ROMANCE oder auch GAMEFACE frühzeitig entdeckt und dahin gebracht wo sie heute stehen. Aktuell arbeitet das Label mit einer Reihe ansprechender, junger Bands, die durchaus das Potential haben bald durchzustarten. Ob NEW ATLANTIC hierzu gehören halte ich zunächst für recht unwahrscheinlich, nichts desto trotz liefern sie mit "The Streets, The Sound, And The Love" einen charmanten Longplayer ab.

Das unspektakuläre Rezept des Fünfers aus New Jersey heißt dabei eine verträumte Mischung aus Emorock und Indiepop die in eine dicke und zugleich unaufdringliche Produktion gehüllt wird. Frontmann Giovanni Gianni untermalt die poppigen Stücke mit seiner wunderbar voluminösen und zugleich sehr emotionalen Stimme und sorgt hierdurch für eine gewisse Melancholie, die bei jedem der 11 Songs auf "The Streets, The Sound, And The Love" mitschwingt. Irgendwo zwischen CARTEL, MOTION CITY SOUNDTRACK ohne Synthies und THE HIGHER zelebrieren NEW ATLANTIC ihren Sound auf ansprechendem Niveau. Auch wenn das Album meines Erachtens weniger aus großen Hits besteht, besticht es vielmehr durch stetig sehr hohe Qualität, die einem den kompletten Hördurchgang zwischen Pianoklängen und poppigen Punkklängen äußerst angenehm gestaltet. Mit "The Streets, The Sound, And The Love" liefern NEW ATLANTIC eine ansprechendes Album ab welches der Band den Ruf als Underground Tipp einbringen sollte.

Tracks:
01) Cold Hearted Town
02) Wire and Stone
03) Now That You're Gone
04) You Get Me
05) What It's Like to Feel Small
06) I Won't Be Back
07) So If You Try
08) Safer Times
09) Late Night Television
10) The Ever After
11) The Streets, the Sounds, the Love

Alte Kommentare

von decent 02.05.2007 22:03

Das Album ist guter, solider Emo Rock, den man kennen kann, aber nicht muss. Das Album ist bereits am 10.04. in den USA erschienen und stösst dort auf gute Resonanz. Wer auf Copeland, Starting Line oder Cartel steht, ist gut bedient. Ist aber kein Groundbreaker.

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Torben

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Allschools Chef

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