Plattenkritik

The Swell Season - Strict Joy

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Release Date: 23.10.2009
Datum Review: 19.10.2009

The Swell Season - Strict Joy

 

Wo wir gerade beim Thema sind und die Rolling Stone in einer gesonderten Edition den wundervollen Film Once neu herausbringt trifft es sich sehr gut, dass THE SWELL SEASON endlich mit einem neuen Album um die Ecke kommen. Genau genommen aber ihrem ersten Album. Denn das, was ich als das eigentliche Debüt darstelle war im Grunde nur die Selbstfindung: Der "Once" Soundtrack.. Dort lernte Glen Hansard nämlich Markèta Irglovà kennen, die beiden verliebten sich und sind nun als THE SWELL SEASON unterwegs. Doch was, wenn die letzten Vertonungen der Beiden nur so schön waren, weil sie von einer herrlich romantischen Geschichte begleitet worden? Was, wenn das eigentliche Album "Strict Joy" total enttäuscht?

Keine Sorge: Tut es nicht. Zumindest nicht total. Denn irgendwas fehlt leider Gottes schon. Vielleicht ein wenig vom Minimalismus des letzten Albums oder eben dieser verklärten Romantik. Man kann es nicht genau sagen. So hübsch entspannt "Low Rising" oder "The Rain" vor sich hin purzeln und Songs wie "I Have Loved You Wrong" doch überzeugen – irgendwas fehlt. Es sind Songs wie "Falling Slowly" oder das raue "Say It To Me Now" die schlichtweg fehlen, um "Strict Joy" zu einem Genuss in Gänze zu machen. Um Missverständnisse aber aus dem Weg zu räumen: Schön ist das Album trotzdem. Nämlich immer dann, wenn man es nebenher hört und anderweitig beschäftigt ist. Und das ist keine Beleidigung sondern viel eher Kompliment.

Tracklist:

Low Rising
Feeling The Pull
In These Arms
The Rain
Fantasy Man
Paper Cup
High Horses
The Verb
I HAve Loved You Wrong
Love That Conquers
Two Tongues
Back Broke

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Raphael

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