Plattenkritik

The World We Knew - Exordium

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Release Date: 11.09.2007
Datum Review: 24.10.2007

The World We Knew - Exordium

 

Lange kein Metalcore mehr gehört? Na, dann wird es aber mal wieder Zeit. Ich habe euch was mitgebracht. THE WORLD WE KNEW aus New York haben mit „Exordium“ ein Album geschaffen, das sämtliche Facetten dieser Musikrichtung aufweisen kann. Aber dennoch heben sie sich meines Erachtens positiv von anderen Metalcorekapellen ab. Warum? Sie erinnern mich wegen der atmosphärischen Dichte und Songstrukturen ein wenig an das „Sleeping Beneath The Ashes Of Creation“ Album von „endthisday“ (R.I.P.).

Das ist schon mal ein klarer Pluspunkt. Die Vocals teilen sich in aggressive und richtig interessante Parts. Die richtig interessanten Parts klingen so, als wenn Darth Vader durch ein Gemüsesieb kotzen würde. Hammer! Bis auf Track Nr. 1 wird des Weiteren komplett auf cleane Gesangspassagen verzichtet. Auch finde ich die Begleitung der melodischen Gitarrenwände durch die Vocals von Frank Fanelli gelungen, vor allem, wenn der kotzende Darth Vader diese begleitet. Breakdowns, Moshparts, mal thrashige, mal deathige (inklusive Blast Parts) Momente runden „Exordium“ ab. Viel Wert wurde auf die melodischen Passagen gelegt, die allerdings in einem aggressiven und brutalen Gesamtsound vorgetragen und somit eine Wohltat gegenüber der Masse von anderen gleichgelagerten Veröffentlichungen darstellen. Die Jungs können was an ihren Instrumenten (vor allem der Drummer ist ein Tier) und dies wurde durch die Produktion hervorragend in Szene gesetzt. Alles in allem eine klare Kaufempfehlung für Metalcorefetischisten, die es ja immer noch wie Sand am Meer geben soll.

Tracks:
1. Animation
2. Man Made Monster
3. Badge Of Honor
4. Behind The Scene(s)
5. Formulation
6. Homewrecker
7. Anthropophagus
8. White Night
9. Saving Hyrule
10. Unforgettable
11. Annihilation

Alte Kommentare

von Ray 27.06.2010 19:49

Wirklich klasse Band die es verdient hätte bekannter zu sein in der Metalcoreszene. Kenne von diesem Album zwar nur ein paar Lieder(werd sie mir aber noch zulegen) aber allein der Nachfolger To The Wolves(REVIEW??) zeigt dass die es wirklich draufhaben.Nix wirklich neues aber dafür richtig gute Songs.

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Clement

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