Plattenkritik

Throne Of Katartis - Ved Graven

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Release Date: 24.10.2011
Datum Review: 24.10.2011

Throne Of Katartis - Ved Graven

 

Norwegen, Black Metal, alte Schule. Alles gesagt? Eigentlich ja, wenn man einen nicht den Spaß an „Ved Graven“ verderben will. Denn auch bei THRONE OF KATARTIS liegt der Reiz dieses eigentlich schon zu Tode gespielten Stils im Detail. In jeweils etwa 5-9 minütigen Düster-Rasereien verliert man sich so mal in einer durchaus atmosphärischen Melodieführung, die sich im eigentlich durchgehend dröhnenden Sound immer mal verbirgt, und eben dadurch erst ihren Reiz entfaltet. Auch das ist alles andere als neu, und mag wohl auch damals das Erfolgsrezept von Bands wie DARKTHRONE oder MAYHEM gewesen sein. Dennoch: „Ved Graven“ hat da schon so seinen (wenn auch selbstredend nicht unbedingt eigenen) Reiz, und dürfte seiner Zielgruppe daher genau das geben, wonach sie so begierig lechzt (wenn dem wirklich so ist). Die Verhältnisse sind also klar: Norwegischer Black Metal wie aus den 90ern von Menschen, die nicht mehr wollen für Menschen, die nicht mehr wollen. Das ist natürlich alles weit weniger schlecht als sich das gerade bei mir wohl anhören mag, lässt aber nicht über eine nicht unwichtige Tatsache hinwegsehen: Von solchen Bands gibt es nicht wenige. Die Frage ist daher auch hier: Braucht man das? Vielleicht, denn unter eben jenen eher schnörkellosen Vertretern gehören THRONE OF KATARTIS sicherlich zu den besseren. Doch genauso gut kann man „Ved Graven“ links liegen lassen, ohne wirklich etwas verpasst zu haben.

Tracklist:

1. Profetens Siste Vandring
2. Helvete Kaller
3. Av Dypets Kulde
4. The Holy Remains The Weak
5. Mesterens Tilbakekomst
6. Åpne Alle Sår
7. The Ultimate Shrine

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Olivier H.

Autoren Bio

"They said, Do you believe in life after death? I said I believe in life after birth" - Cursed

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