Plattenkritik

Trashlight Vision - Alibis And Ammunition

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Release Date: 19.05.2006
Datum Review: 18.04.2006

Trashlight Vision - Alibis And Ammunition

 

Richtig rotzig geht es bei den vier New Yorker Musikern von TRASHLIGHT VISION her, die es perfekt verstehen sehr old school lastigen Punkrock zu fabrizieren, der gerne mit Kollegen wie LARS FREDERIKSEN AND THE BASTARDS oder auch den guten alten RAMONES verglichen werden darf.

Der Legende nach lernten die Jungs um MURDERDOLLS-Gitarrist Acey Slade sich in einer Entziehungsklinik kennen, was eventuell als Authentizitätsmerkmal gelesen werden soll. Ob die Jungs in der Klinik auch Axel Rose getroffen haben ist fraglich, Einflüsse von dessen Band GUNS N’ ROSES finden sich allerdings in einigen Songs auf „Alibis And Ammunition“ wieder, was dem ganzen Rotzpunk einen ordentlichen Rockeinschlag verleiht. Persönlich sind mir viele der insgesamt 12 Songs mit mehr als drei Minuten ein wenig zu lang geraten. Bei rausgerotztem Punkrock sollte im Normalfall schon etwas früher alles gesagt sein, so dass TRASHLIGHT VISION an manchen stellen ein wenig zu langweilen beginnen und etwas über das eigentliche Ziel hinausschießen. Insgesamt aber eine sehr vernünftige Scheibe, die (Punk)Rockerherzen höher schlagen lassen wird.

Tracks:
01 Dead Waves on the Air
02 Allergic to You
03 I Cant Wait (to do Nothing)
04 Screw Worm Baby
05 Faceplant Pavement
06 Bonzo Goes to Bitburg
07 NOLA
08 My Fuck You 2 U
09 Black Apples
10 New Junk
11 Horns and Halos
12 Sick One

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Konstantin

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