Plattenkritik

Trivium - Ember to Inferno

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Release Date: 01.01.1970

Trivium - Ember to Inferno

 

Ok, nachdem ich gestern das Vergnügen hatte Triviums einzige Liveshow in Deutschland zu bewundern steht nun also das Review für den ersten Longplayer des Florida Vierers auf Lifeforce Records an – Ember To Inferno.
Musikalisch bieten die 4 Youngsters um Mastermind, Leadgitarrist und Sänger Matt Heafy einen sehr gelungenen Mix aus Metal aller verschiedenen Sparten und Hardcore: Auf der Metalseite bedienen sich die Vier Elemente des klassischen schwedischen Göteborgstiles und bestechen geradezu mit oftmals zweistimmigen melodischen Gitarrenharmonien – dazu gibt es sowohl cleanen Gesang als auch Gegrunze von Matt. Als Gegenpart zu den melodischen Soli und Leads kommen trashige Parts und auch ab und an sehr hardcorebeeinflußte Moshparts. Diese Mischung wirkt aber nicht überladen oder gewollt sondern äußerst fließend und gut strukturiert.
Die CD besitzt einen durchgehenden roten Faden was das Songwriting angeht – man erkennt deutlich dass Trivium durchaus schon einen eigenen Sound gefunden hat – auch wenn man natürlich durchaus noch die Vorbilder an einzelnen Riffs erkennen kann – dabei achten die jungen Musiker aber trotzdem sehr darauf, nicht langweilig zu werden sondern gehen mit sehr viel Abwechslung zur Sache. Man sollte dabei auch durchaus erwähnen dass der älteste der Jungs gerade mal 21 Jahre ist, zwei sind 20 Jahre und Mastermind und Hauptsongwriter Matt ist gerade mal 17 Jahre alt – von dieser Band kann man also durchaus noch auf einiges gefasst sein.
Zu Sound und Artwork gibt es nicht viel zu sagen: Perfekt auf das Gesamtprodukt abgestimmt – eine äußerst druckvolle Produktion wie man sie aus den Audio Hammer und Morrisound Studios in Florida gewohnt ist. Auch das Coverartwork und Booklet sind sehr schön geworden und wurden von keinem Geringeren als Fredrik Kreem gemacht, der unter anderem auch für die Homepages von Trivium, In Flames, Naglfar, Dimension Zero oder Heaven Shall Burn verantwortlich ist.

Resümee: Jeder der auf qualitativ hochwertigen, melodischen Deathmetal(core) steht muss bei dieser CD zuschlagen.

Alte Kommentare

von gfsgj 08.07.2007 10:17

Hammer Scheibe. Ascendancy find ich´n bisschen besser. aber trotzdem verdammt gut. Beste Songs: Vulue (A Revelation) und Requiem. Von mir 8/10

von Dying in your Arms 02.08.2007 12:58

Kommt nicht ganz an Ascendancy ran, ist aber trotzdem gut. 8/10

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