Plattenkritik

Twelve Tribes - The Rebirth of Tragedy

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Release Date: 01.01.1970

Twelve Tribes - The Rebirth of Tragedy

 

Ganze Fünf Jahre nach dem erscheinen ihres ersten Longplayers melden sich Twelve Tribes mit ihrer zweiten Scheibe auf Roadrunner zurück. 2 Jahre davon hat die Band aus Dayton, Ohio genutzt ein Werk zu schaffen, welches sich von dem Einheitsbrei der exponentiell wachsenden Melodic Hardcore Szene abheben sollte. Um es vorwegzunehmen: Es ist ihnen gelungen. Das Touren wurde eingestellt, das Besetzungskarussell angeschmissen, zwei Gründungsmitglieder kurzerhand wieder eingezogen um anschließend in einem langwierigen Prozess die "musikalische Identitätssuche" zu starten. Das Resultat ist eine brachial nach Vorne gehende Hardcore Scheibe, die meinen Ohren kein Entrinnen erlaubt. Wäre es doch nur immer so einfach eine derart gute Platte einzuspielen: Bands der Welt, hier habt ihr das Rezept. 10 vielseitige, bis ins kleinste Detail durchdachte Kompositionen erwarten einen auf diesem Silberling, die dabei in keiner Weise überproduziert wirken. Gekonnte Tempiwechsel untermalen stets die vielseitige Stimme von Adam Jackson, die mich vom ersten Ton an mitreißt und nicht mehr los lässt. Neben den zumeist geschrienen Parts werden zwischenzeitig melodischere, gesungene Passagen eingestreut, in denen immer noch allgegenwärtig eine gehörige Portion Aggression mitschwingt. Müsste ich Twelve Tribes mit einer Band ähnlichen Sounds vergleichen, fallen mir Poison the Well ein. Ähnlichkeiten sind jedoch nur marginal und Twelve Tribes präsentieren hier eindrucksvoll ein brillantes und eigenständiges Werk. Unter www.roadrunnerrecords.de findet ihr den Song "Venus Complex" vom aktuellen Album The Rebirth of Tragedy als free MP3.

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Torben

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Allschools Chef

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