Plattenkritik

V/A - Take Action Vol. 4

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Release Date: 01.01.1970
Datum Review: 05.07.2005

V/A - Take Action Vol. 4

 

Die „Take Action“ Reihe des Hopeless Sub-Labels Sub City geht mit zwei vollgepackten CDs in ihre vierte Runde. Wie immer steht ein guter Zweck Pate und diesmal geht ein Teil des Erlöses an „The National Hopeline Network“ eine Organisation, die sich um Suizid-gefährdete Jugendliche kümmert. Einleitend wirbt der gute alte ANDREW WK für das Unterfangen und legt den Hören nahe sich nicht leichtfertig aufzugeben. Dann geht es auch mit 40 weiteren Bands in die Vollen.

Namenhafte Vertreter aus sämtlichen Genreverästungen zeitgenössischer Gitarrenmusik von Indierock über Emo, Poppunk bis hin zu Hardcore und Metalcore finden hier ein Plätzchen in der Playlist. Um sich als Compilation heutzutage auf dem Markt behaupten zu können sind entsprechende unreleaste Tracks, alternative Versionen, B-Seiten und rare Songs einfach unabdingbar und auch „Take Action“ bietet entsprechendes Hörvergnügen von Bands wie NOFX, AGAINST ME!, BRAZIL, RUFIO, HIDDEN IN PLAIN VIEW oder BRANDSTON. Auch die Album-Tracks von beispielsweise TERROR, UNDEROATH, HAWTHORNE HEIGHTS, PEDRO THE LION, COHEED AND CAMBRIA, TAKING BACK SUNDAY und THE DILLINGER ESCAPE PLAN entstammen einer guten Songauswahl, werden jedoch bereits größtenteils bekannt sein und eventuell schon in Longplayer-Form das heimische CD Regal verzieren.

Interessant sind an dieser Stelle definitiv die Songs der vielen, mir weitestgehend unbekannten Bands, die sich vor ihren Genrekollegen keinesfalls verstecken brauchen, und als kaufenswerte Neuentdeckung aus den ersten Hördurchgängen herausstechen. Bleibt also nur jedem seine Favoriten herauszufischen, denn von leise bis laut, von strukturiert bis chaotisch und von melodisch bis nervenzermürbend sollte hier für jeden was dabei sein. Beim Hördurchgang kann sich der interessierte Musikfreund auch noch mit dem auf der CD befindlichen Ebook „Suicide: The Forever Decision“ auseinandersetzen. Insgesamt gibt es hier also wenig anzukreiden, manchem wird der Genremix missfallen persönlich finde ich ihn angenehm erfrischend...

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Torben

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Allschools Chef

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