Plattenkritik

Veara - What We Left Behind

Redaktions-Rating

Tags

Info

Release Date: 22.10.2010
Datum Review: 21.10.2010

Veara - What We Left Behind

 

VEARA, sind vier sympathische Menschen, zumindest bekommt man diesen Eindruck, aus Augusta, die mit ihrem ersten Album „What We Left Behind“ nun bei Epitaph unter gekommen sind. Dem Cover nach zu urteilen handelt es sich hierbei entweder um eine Rockabilly oder eine Pop-Punk Platte. Zu meiner Freude stellt sich beim ersten Durchlauf jedoch heraus, dass es sich um letzteres handelt. Und meine Stimmung bleibt heiter, ist nämlich eine starke Ähnlichkeit zur Genregröße A DAY TO REMEMBER nicht von der Hand zu weisen. Doch ist dies nicht verwunderlich, war doch A DAY TO REMEMBER Frontmann Jeremy McKinnon höchst persönlich hier als Co-Producer tätig. So lassen sich diverse Einflüsse auch nicht verheimlichen. Doch handelt es sich in keinster Weise um eine billige Kopie dieser. Beim mehrmaligen und genaueren Hören lassen sich doch einige Unterschiede ausmachen. So sind VEARA mehr dem melodischen zugewandt und verzichten auf zu harte Parts und Shouts. Sänger Bradley singt größtenteils und wird höchstens zur Akzentuierung der Songs von seinen Kollegen bei einigen Groupshouts unterstützt. So bekommen die Songs einen recht poppigen Charakter, wobei sie trotzdem über sehr viel Schwung und Tempo verfügen. Was sie jedoch mit oben erwähnten gemeinsam haben, ist die Eingängigkeit der Songs. Diese gehen wirklich ins Ohr und überzeugen durch mitreißende Melodien, die sehr angenehme Stimme Bradley's, tolle Riffs und ein großartiges Drumming. Hier ist mit Brittany auch endlich mal eine Frau zu finden, die ordentlich Gas gibt und ihre Sticks fest im Griff hat. So wird „What We Left Behind“ zu einem Album, das über seine ganze Dauer wirklich Spaß macht.
Inhaltlich ist übrigens der Albumtitel Programm. Mit diesem Werk wollen die Herrschaften mit allem abschließen, was hinter ihnen liegt. Doch auch für ihre Hörer haben sie eine Message, die Sänger Bradley wie folgt formuliert: „It's not just for us though. It's for everyone that has a dream and has people telling them they can't do what they want to do with their life. It's your life and you can accomplish whatever you put your mind to.“
Also Freunde des Pop-Punks VEARA mal auschecken!


Tracklist:
01. We Have A Body Count
02. Better Off Without You
03. My B-Side Life
04. Pull Your Own Weight
05. Waste My Time
06. Role Model
07. Everything To Lose
08. Only Famous People Get Famous
09. Head For The Hills
10. Getting Kicked In The Face Has Never Been So Much Fun

Alte Kommentare

von FOUR 21.10.2010 22:48

FOUR YEAR STRONG all over the place. Trotzdem macht die CD Spass, nur originell ist es wirklich nicht.

von xtreeem 22.10.2010 09:28

mir kommen da ehr NFG und ältere "emopunk" bands als vergleich in den sinn. die haben doch gar keine moshparts, oder?

von FOUR YEAR UND NFG 22.10.2010 18:11

jau, NFG ist definitiv sehr stark "vertreten".

Autor

Bild Autor

Wencke

Autoren Bio

fragt mich selbst...

Suche

Social Media