Plattenkritik

Velvet Stab - Where Parallels Meet

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Release Date: 01.01.1970
Datum Review: 06.06.2005

Velvet Stab - Where Parallels Meet

 

Die fünf Jungs von VELVET STAB haben sich im Jahre 2001 in Ungarn zusammengefunden. Einige Jahre später beweist das beschauliche Braunschweiger Label Beniihana Records einmal mehr ein zielsicheres Genrehändchen und schnappt sich die Band um ihre 5 Song Debüt EP mit dem Namen "Where Parallels Meet" hierzulande zu releasen. Es wäre auch wahrlich eine Schande gewesen, hätten die auf der EP enthaltenen Kracher nicht ihren Weg in meine Gehörgänge geschafft. Zwar muss man gehörig aufpassen, dass die selbigen vor freigesetzter Energie nicht bersten, aber das Risiko nimmt man gerne in kauf.

Absolut variabel und vielseitig entfalten VELVET STAB ihr Potential zwischen derbem Geschrei in guter alter THIS DAY FORWARD Manier zu ihren "Kairos" Zeiten und clean gesungenen Parts. Auch instrumentell geben sich die fünf Ungarn äußerst abwechslungsreich, spielen mit unterschiedlichen Dynamiken, lassen kleinere akustik Elemente sekundenlang durchblitzen, bevor ein unerwartetes Punk Riff für Auflockerung sorgt. Gerne samplen die Jungs auch mal gesprochene Parts als Intro vor ihre Songs oder leisten sich ein 4 minütiges Wellenrauschen–Outro. VELVET STAB haben verdammt viel Potenzial und gerade bei einem Song wie "Angel Track", der mit einer erschreckenden Leichtigkeit zwischen den verschiedenen Genres tänzelt wird dies mehr als deutlich...

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Torben

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Allschools Chef

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