Plattenkritik

Vermin - Define : Divine

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Release Date: 19.10.2009
Datum Review: 21.12.2009

Vermin - Define : Divine

 

"...not to be confused with the Swedes of the same name..."

Erstaunlich, wie viel kreatives Potential in den Niederlanden schlummert, wenn es um den Death Metal geht. So sind auch die seit 2002 existierenden VERMIN, die 2006 ihr Debüt "A Nihilistic Swarm" veröffentlichten, ein Ausfluss dieses schier nicht enden wollenden Flusses an guten Todesbleibands. VERMIN orientieren sich an brutalen US Bands wie MALEVOLENT CREATION zu "Eternal" Zeiten, bauen mitunter somit Breaks und moshende Thrash Parts ein. Spezifisch jedoch für den Sound auf "Define : Divine" sind die Blast Parts, die auf weiten Strecken das Geschehen bestimmen. Technisches Verständnis der Materie und immer wieder unter dem Hagel hervorguckende Melodieansätze machen VERMIN zu einem kurzweiligen Act. Verschwunden sind die progressiven Ansätze und die Orientierungslosigkeit des Debüts, "Define : Divine" ist geradeaus brutal und ist für alle Verehrer derber Kost interessant, die nicht genug vom blastverliebten Death Metal haben, der ohne Innovation auskommt.

Tracklist:
1. Inferiorganism
2. Define : Divine
3. Imminent Perfection
4. Synthetic Reality
5. I Walk Among You
6. Idolize The Poisonous
7. Nucleus
8. Surrounded By The Silent
9. The Inner Anomaly
10. Supremechanism

Autor

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Clement

Autoren Bio

Ich fühle mich zu alt

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