Plattenkritik

Warbringer - IV: Empires Collapse

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Release Date: 25.10.2013
Datum Review: 23.10.2013

Warbringer - IV: Empires Collapse

 

Wer errät das wievielte WARBRINGER-Album „IV: Empires Collapse“ ist, verdient sich einen Keks! Zwei Jahre nach, dem von Kollege Clement damals überaus positiv aufgenommenen, „Worlds Torn Absunder“ legen die Kalifornier nun nach. An der musikalischen Ausrichtung hat sich trotz einiger Besetzungswechsel an Gitarre und Bass recht wenig getan – Noch immer widmet man sich dem Thrash Metal. Waren alle bisherigen Werke sehr 80er fixiert, öffnen sich WARBRINGER auf ihrem neusten Output aber auch dem Wirken mancher 90er Band oder greift gar Facetten des ursprünglichen britischen Sounds auf. Das wirkt sich nicht nur positiv auf den Gesamtfluss des Albums aus, sondern führt auch dazu, dass WARBRINGER die wohl stärksten Lieder ihrer Karriere geschrieben haben. Besonders herausheben kann man dabei „One Dimension“ mit seinem unüberhörbaren Hardcore-Punk-Einschlag, „Black Sun Black Moon“, welches im Solo-Teil mehr als alle anderen Songs klassische NWOBHM-Anleihen besitzt oder das abschließende „Towers Of Serpent“, mit mitreißender Melodieführung. Alle nicht aufgezählten Stücke hätten aber im Endeffekt aber genauso an dieser Stelle stehen können, denn qualitativ gibt es über das gesamte Album hinweg keinen Abfall.
Insgesamt haben WARBRINGER mit „IV: Empires Collapse“ das wohl abwechslungsreichste Werk ihrer Karriere geschrieben. Trotz dessen, dass sich alle Lieder quasi aus dem selben (Thrash-)Pool bedienen, schaffen es die Amerikaner immer wieder eine spannende Mischung zusammenzustellen. Wer die vorherigen Alben ordentlich, aber etwas zu gleichförmig fand, den können WARBRINGER mit ihrem neuen Output wirklich überraschen! Wirkliche Innovation findet man hier zwar nicht, der durchgängig hohe Unterhaltungswert überzeugt jedoch!

Tracklist:

01. Horizon
02. The Turning Of The Gears
03. One Dimension
04. Hunter-Seeker
05. Black Sun, Black Moon
06. Scars Remain
07. Dying Light
08. Iron City
09. Leviathan
10. Off With Their Heads!
11. Towers Of The Serpent

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Manuel

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Ich schreibe Artikel. Manchmal schlecht, manchmal gut, immer über seltsame Musik.

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