Plattenkritik

Warhound - Colder Than Ever

Redaktions-Rating

Info

Release Date: 26.04.2013
Datum Review: 26.04.2013

Warhound - Colder Than Ever

 

WARHOUND aus Chicago präsentieren uns mit „Colder Than Ever“ ihr erstes vollwertiges Album. Obwohl die Spielzeit mit 25 Minuten überschaubar ist, kann die Geschichte noch schneller erzählt werden: In “The Realness” wird “Hardcore Is Forever” gebellt, textlich ist das sicherlich alles keine Meisterleistung, aber die Richtung und Stellung sind zumindest klar und übersichtlich. Musikalisch wird eine Mischung aus Hardcore und geshouteten Rap-ähnlichen Einlagen im Wechsel mit Growls und der Gang erzählt, die im Grunde nichts anderes als die Wiedergabe der „Tales From The Hard Side“ der BIOHAZARD’schen Formel des Rumhüpfens ist (der Titeltrack ist irgendwie ein Mittelding aus „Punishment“ und „Shades Of Grey“). Allerdings etwas tiefergelegter und behäbiger, so, als sei die LP anstatt auf der benötigten Abspieldrehzahl von 45 min−1 auf 33⅓ min−1 gestellt worden. Das macht die Sache etwas zäh und manchmal auch langatmig, es sollte wohl Groove, Dynamik erstellt und der Anlauf eines Eric Cantona, der in die Zuschauer springt, nachgestellt werden. Wie auch immer, für Fans des Genres Beatdown sicherlich ein Tip, für den Rest: Hört euch mal wieder „Urban Discipline“, „State Of The World Adress“ oder „Mata Leao“ an.


Tracklist:
01. Colder Than Ever (feat. Tom Harris, Unfinished Business)
02. No Love
03. Cut Short
04. The Realness (feat. Sane & Luke, The Killer)
05. Vibe (feat. Colin, Twitching Tongues)
06. Pariah (feat. Stikman, Fury of Five)
07. Die Slow
08. Big Brother (feat. David & Senta, Numb)
09. The Abyss
10. The Other Side

Alte Kommentare

von JJJens 27.04.2013 12:39

Gewöhnungsbedürftig aber irgendwie trotzdem ganz cool. Zumindest etwas was ne gewisse eigenständigkeit besitzt. Und Groove bringen sie mMn wirklich gut rüber. Wenn auch etwas stümperhaft. 6/10

von Sebel 05.06.2013 16:43

was haben War Hungry nochmals mit Beatdown zu tun? Richtig: Nichts... Der Name des Labels tut da doch gar nichts zur Sache.

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Clement

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Ich fühle mich zu alt

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