Plattenkritik

Weerd Science - Friends and Nervous Breakdowns

Redaktions-Rating

Info

Release Date: 01.01.1970

Weerd Science - Friends and Nervous Breakdowns

 

Nun ist es soweit und auch Equal Vision haben mit WEERD SCIENCE ihren ersten Hip Hop Act gesignt. Doch auch dies lässt sich ganz einfach erklären, denn Joshua Eppard, der Mann hinter WEERD SCIENCE ist kein geringerer als Drummer von COHEED AND CAMBRIA. Haben wir also einen Grund gefunden. Ein weiterer ist noch viel entscheidender, denn WEERD SCIENCE ist der absolute Hammer. Weniger smooth und experimentell als beispielsweise SOLE oder GYM CLASS HEROES zeigt sich WEERD SCIENC als bekennender Nerd absolut vielseitig und nicht zuletzt auf eine tighte Art ansprechend aggressiv.

Startet man noch mit einem eher mittelmäßigen Intro, avanciert "Friends and Nervous Breakdowns" verdammt schnell zum absoluten Hit zwischen intelligenten Lyrics und angepisster Attitüde. Mal nachdenkend, autobiographisch wie bei "Ordinary Joe" mal verdammt smooth und chillig bei "Girl, Your Baby’s Worm Food" sammeln WIRD SCIENCE kontinuierlich Punkte. Zum richtig, ultimativen Strike holt WEERD SCIENCE jedoch bei den Beat-lastigeren Songs wie "In A City With No Name" oder dem mit einer orientalischen Frauenstimme geloopten "God Bless Pepsi" aus. Schlecht gelaunt und dennoch ohne Gangster Image rappen WEERD SCIENCE über Sex, Alkohol, Freundschaft und Politik und können sich ein herzhaftes "Fuck You!!" wie beim sehr schnellen "*uck You And Your Filthy A&R Dept." Nicht verkneifen. Bei "My War, Your Problem" schimmern letztendlich sogar Dancehall Roots durch. "Friends and Nervous Breakdowns" ist ein absolut abwechslungsreiches, grandioses Debütalbum eines bereits gestanden Musikers, welches hoffentlich nicht zum kurzlebigem Projekt degradiert wird. Mehr davon!

Autor

Bild Autor

Torben

Autoren Bio

Allschools Chef

Suche

Social Media