Plattenkritik

Wendy McNeill - A Dreamers Guide to Hardcore Living

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Release Date: 05.06.2009
Datum Review: 08.05.2009

Wendy McNeill - A Dreamers Guide to Hardcore Living

 

Hand aufs Herz: Du hast das Review nur angeklingt weil der Albumtitel dich angemacht hat, oder? Verstehe ich. "A Dreamers Guide to Hardcore Living" kann schon mal ganz schön in die Irre führen. Aber zu aller Deutlichkeit – WENDY MCNEILL ist nicht etwa ein Mädel mit Schlagring-Shirt und Nasenpiercing.

Kanada – Frankreich – Schweden. Wo war diese Dame noch nicht? Und wo hat sie sich für ihr Sechestes Studio-Album noch nicht inspirieren lassen? Für ihre zerbrechlichen Hymnen voller globaler Einflüsse und ihrer unvergleichlichen, sehr sensiblen Stimme?

Aber der Reihe nach. WENDY MCNEILL wurde in Kanada geboren, wurde mit Typen wie BLACK SABBATH, SUPERTRAMP und PINK FLOYD erzogen, jedoch auch mit Gestalten wie ABBA oder vielem Folk- und Countrykram. Letzteres hat sie scheinbar so sehr geprägt, dass sie glatt ein Album aufnimmt welches vor Folk-Einflüssen geradezu strotzt.

Folk und Polka, um genau zu sein. Denn egal welchen Song man anspielt, ihre wunderschöne Stimme, die bei aller Zerbrechlichkeit auch noch eine besondere Stärke ausstrahlt, man hört Polka-Einflüsse. Egal ob es die mittelmäßigen Tracks am Anfang des Albums sind oder die kleinen Meisterstücke wie "Faith and the Long Haired Man" oder "The Sad Sssad Story of Rosa Rabbit and Sasha Snake" – sie alle zünden, vereinen Folk mit Polka-Einflüssen und vermischen all das noch mal mit Klassischen Elementen. Ein außergewöhnliches Album mit außergewöhnlich guten Momenten, jedoch auch mit außergewöhnlich vielen Hängern.

Tracklist:

Flight
Stop
Building A Castle
Lutetia
Ask me No Questions
Crossing Heart / Cutting Threads
Faith and the Long Haired Man
The Sad Sssad Story of Rosa Rabbit and Sasha Snake
Maybe
Backstairs
White Horses
Park Benches

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Raphael

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