Plattenkritik

Winter's Verge - Tales Of Tragedy

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Release Date: 29.01.2010
Datum Review: 15.01.2010

Winter's Verge - Tales Of Tragedy

 

Endlich mal eine gute Nachricht von der zweigeteilten Mittelmeerinsel Zypern. WINTER'S VERGE veröffentlichen mit "Tales OF Tragedy" ihr drittes Power/Epic Metal Album! Die Zyprioten sind in der Vergangenheit vom drehenden Bandkarussell angeditscht worden, dennoch wirken sie homogen und eingespielt. WINTER'S VERGE wissen genau, wie viel Bombast und hymnische Strukturen der Härtegrad verträgt, ohne zu sehr in den Kitsch abzudriften, ohne zu sehr zu verwässern. Der Metal steht ganz klar im Vordergrund, obwohl die typischen Trademarks wie balladeske Momente, ruhig gehaltene Passagen und etwas zu käsige Chorusse ab und zu den Kopf zur "Tales Of Tragedy" Tür reinstecken. Nichtsdestotrotz verstehen WINTER'S VERGE ihr Handwerk und liegen irgendwo in der Schnittmenge zwischen rifforientierten US amerikanischen und melodieverliebten europäischen Power Metal. Der Sänger verlässt sich ausnahmslos auf seine gute Metalstimme, ohne auch nur ansatzweise die Glas zerberstenden Verlegenheitsschreie zu bemühen. Letztlich ist "Tales Of Tragedy" keine Offenbarung, aber ein solides Metal Album einer frischen Band. Strittig ist allerdings, warum schon wieder eine Band die abgegriffene Seefahrer Thematik bemühen muss...

Tracklist:
1. World of Lies
2. Old Man’s Wish
3. I Swear Revenge
4. For those who are gone
5. The Captain’s Log
6. Envy
7. Dark Entries
8. Madness once called Love
9. Tomorrow’s Dawn
10. Reflections of the Past
11. Curse of Time

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Clement

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Ich fühle mich zu alt

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