Plattenkritik

Wolf - Ravenous

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Release Date: 20.02.2009
Datum Review: 25.02.2009

Wolf - Ravenous

 

Der schwedische WOLF ist bereits beim fünften Streich und er ist gierig, übersetzt “Ravenous”. Er streicht durch ein mit modernen musikalischen Stilen verseuchtes Land und versucht, auf seine altbackene Art und Weise Futter zu finden. Das ist nicht einfach für das Fabel(be)hafte(te) Tier, denn mit Vorliebe gehören Metal Jünger zu seinen bevorzugten Mahlzeiten. Diese müssen vor allem heavy, sehr heavy sein. Er merkt, ob seine Schäfchen von eisernen Jungfrauen großgezogen wurden und auch Ausflüge in amerikanische Metallandschaften unternommen haben. Bei jedem seiner 11 Reviere lässt er eine gehörige Duftmarke zurück und schüttelt sich eine Riffsalve nach der anderen aus seinem vom vielen Saufen wunden #Biep#. Apropos, wie jeder weiß, wird die Paarung durch das sogenannte „Hängen“ abgeschlossen, wobei der angeschwollene #Biep# des Männchens noch bis zu 30 Minuten lang in der #Biep# des Weibchens gehalten wird. Mit anderen Worten, wer sich den gierigen Isegrim reinzieht wird sehr schnell merken, das er unbedingt etwas zum Hängen finden muss, da unten etwas ordentlich anschwillt. Stimmlich ist WOLF ein kraftvoller Zeitgenosse, der sich an seine Tugenden ausrichtet und in hohen Lagen angenehm kernig heult. Da er auch relativ schnell durch die Landschaft läuft, sollten metalinfizierte Opfer auf der Hut sein, um nicht Partner einer seiner nächsten Attacken zu sein. Zumal er in Deutschland, wo er lange ausgerottet war, wieder Fuß zu fassen scheint. Darauf sollte angestoßen werden!

Tracklist:
01. Speed On
02. Curse You Salem
03. Voodoo
04. Hail Caesar
05. Ravenous
06. Mr. Twisted
07. Love At First Bite
08. Secrets We Keep
09. Whisky Psycho Hellions
10. Hiding In Shadows
11. Blood Angel

Autor

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Clement

Autoren Bio

Ich fühle mich zu alt

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