Plattenkritik

Bleeding Through - Declaration

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Release Date: 26.09.2008
Datum Review: 30.09.2008

Bleeding Through - Declaration

 

 

Das Orange County Powerhaus um Ex-THROWDOWN-Beau Brandan Schieppati und Keyboard-Augenweide Marta Peterson erhält diesen September nach diversen Unmutsbekundungen über die "Trustkill Family" zumindest in Europa via Nuclear Blast Einzug in die Wohnzimmer der Musikgemeinde. Bereits "The Truth" und "This is Love, This is Murderous" fand in der Vergangenheit regen Anklang, mit "Declaration" scheint jedoch endgültig der Knoten für BLEEDING THROUGH geplatzt zu sein.

Mit einem symphonischen, keyboardgeschwängerten Intro sowie einem "300" Sample (langsam hat man jene auch zu Genüge serviert bekommen) wird das eigene Umfeld bei "Finnis Fatalis Spei" zunächst mit einer düsteren, schweren Atmosphäre geimpft, bevor "Declaration (You Can't Destroy What You Can Not Replace)" die neue Marschrichtung vorgibt und fulminant mit einem Blastbeat eröffnet. BLEEDING THROUGH sind härter, energetischer und vor alle deutlich fieser als noch zuvor. Sie vereinen die Atmosphäre des symphonischen Black Metals mit der technischen Kompromisslosigkeit des Death Metals und finden regelmäßig Zeit für den aggressiven Punch von der Hardcore Seite des Lebens, der sich auch gerne durch brutalste Moshparts manifestiert. Die cleanen Vocals sind an vielen Stellen reduziert worden und treten nun pointierter und wohl dosierter auf und vor allem Marta trägt mehr denn je zur dunklen Stimmung bei. Keine Frage, "Declaration" ist das bis dato beste Album von BLEEDING THROUGH, Fans werden keinesfalls enttäuscht sein.

Trackliste:
01. Finnis Fatalis Spei
02. Declaration (You Can't Destroy What You Can Not Replace)
03. Orange Countyblond And Blue
04. Germany
05. There Was A Flood
06. French Inquisition
07. Reborn From Isolation
08. Death Anxiety
09. The Loving Memoryof England
10. Beneath The Grey
11. Seller's Market
12. Sister Charlatan

09

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Torben

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Allschools Chef