Plattenkritik

Hellmouth - Destroy Everything Worship Nothing

Redaktions-Rating

Info

Release Date: 06.01.2009
Datum Review: 12.01.2009

Hellmouth - Destroy Everything Worship Nothing

 

 

HELLMOUTH sind eines der neuesten Signings bei Ferret Records und auf den ersten Blick will die Band mit ihrem eigenwilligen Sound nicht so wirklich in das restliche Labelprogramm passen. Auf dem ersten Full-Length der Band regiert nämlich ein so unglaublich fieser Bastard aus Crust, Hardcore und Metal, der selbst Dwid Van Hellion mitsamt seiner gesamten Combo völlig handzahm wirken lässt. HELLMOUTH haben es geschafft auf „Destroy Everything Worship Nothing“ 14 Mal den puren Hass auf die Menschheit zu intonieren, der eine nahezu kathartische Wirkung entfaltet.

Bereits der Opener ‚Pick A Coffin’ macht keine Gefangenen und klingt so dermaßen fies und gemein, wie es der Titel vermuten lässt. Hier mischt sich Black Metal mit fiesen Thrashriffs, bevor der Moshpart gegen Ende für ein wenig Verschnaufpause sorgt. Nahtlos geht es in gleicher Manier mit ‚Overtime In A Shark Cage’ weiter, bevor ‚Pawnshop St. Christopher’ und ‚Dust’ mit leicht doomiger Schlagseite einem unmissverständlich klarmachen, was für ein HC-Highlight man sich gerade reinzieht. Roher und abgefuckter als HELLMOUTH klingen in diesem Bereich höchstens noch Disfear, die mit großer Wahrscheinlichkeit für einen Teil des HELLMOUTH-Sounds Pate gestanden haben.

Auf „Destroy Everything Worship Nothing“ stimmt von Attitüde, über Texte und dem Sound einfach alles und Fans von Disfear, Rise & Fall und auch Ceremony machen bei diesem absoluten Knalleralbum absolut nichts falsch!

Tracklist:

1. Pick A Coffin
2. Overtime In A Shark Cage
3. Pawnshop St. Christopher
4. Heathen Son In The Eyes Of Blood
5. Oblivion & Utopia
6. Blackest Of Voids
7. Dust
8. Crooked Teeth
9. Drop Out & Destroy
10. Praying For Plague
11. God's Forgotten Children
12. More Fire
13. Blood Of Pigs
14. The Masters Have Poisoned the Slaves

Autor

Bild Autor

Dario

Autoren Bio

-