Plattenkritik

Magnum - On The 13th Day

Redaktions-Rating

Tags

Info

Release Date: 21.09.2012
Datum Review: 14.09.2012

Magnum - On The 13th Day

 

 

MAGNUM sind so eine Art AC/DC des Melodic-Rocks.
Das Evolutionspotential ist erschöpft, wobei das Wiedererkennungspotential etrem hoch ist - was will man da noch besser machen?

MAGNUM können einfach nicht aufhören, qualitativ hochwertige Musik zu machen. Seit gut 40 Jahren am Start und seit gut 30 Jahren in meinen Abspielgeräten. Was mit den guten, alten Jet-Pressungen auf Vinyl anfing, mündet heute in mp3. Der Sound hat somit im Laufe der Jahre definitiv gewonnen und würdigt angemessen das Können der Band.

Der Start mit “All The Dreamers” zeigt direkt, wo der Hase lang geht. Gewidmet den Fans, kommen genau jene innerhalb weniger Sekunden in Schwung und in das wohlige MAGNUM-Feeling.

“Blood Red Laughter” folgt als Paradebeispiel für einen typischen MAGNUM Song. Wenn mich jemand fragen würde, wie MAGNUM denn so klingen, könnte ich jenen bedingungslos empfehlen.

Das eindringliche “Dance Of The Black Tatoo” besticht durch eine besonders energische Stimme von Bob Catley und dem Wechsel zwischen simplem, hartem Riff und Keyboard Fanfaren.

Alle potentiell aufkeimenden Längen werden professionell durch die bestechenenden Songwriting-Routinen von Tony Clarkin erstickt. Was wie ein Widerspruch klingt, belegt lediglich die qualitative Kontinuität eines Meisterkomponisten. Vereinfacht gesagt: Wenn Du mit den Jungs einen trinkst, dann ist das 10. Bier im Geschmack ähnlich, aber trotzdem immer wieder eine Freude.

“On The 13th Day” deckt alle MAGNUM Standards ab und bietet einen richtig guten Pegel. Wenn man einen Schwachpunkt sucht, dann vielleicht, dass es keinen herausragenden Kracher gibt, dem man als Opfergabe gegenüber einen schwächeren Song geduldet hätte.

Acht fette Punkte.


01. All The Dreamers
02. Blood Red Laughter
03. Didn't Like You Anyway
04. On The 13th Day
05. So Let It Rain
06. Dance Of The Black Tattoo
07. Shadow Town
08. Putting Things In Place
09. Broken Promises
10. See How They Fall
11. From Within

Bob Catley: Vocals
Tony Clarkin: Guitar
Mark Stanway: Keyboards
Al Barrow: Bass
Harry James: Drums

Autor

Bild Autor

Axel

Autoren Bio

Metal seit den gloreichen 80ern. Melodie erwünscht.