Plattenkritik

Mammoth Mammoth - Hell's Likely

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Info

Release Date: 23.11.2012
Datum Review: 30.11.2012

Mammoth Mammoth - Hell's Likely

 

 

Das im Y-V-S (Youporn-Vintage-Style) gehaltene Cover könnte nicht treffender in ein Album einleiten, das mit „Hell's Likely“ betitelt wurde und von einer Band stammt, die sich MAMMOTH MAMMOTH nennt. MAMMOTH MAMMOTH kommen aus Melbourne, Australien, und haben bisher 2008 eine selbstbetitelte EP („Mammoth Mammoth“) veröffentlicht sowie 2009 mit „Mammoth“ einfach ein MAMMOTH weggelassen. Leicht antiquiert wie ein Relikt der Urzeit (Mammoth = Mammut) frönen MAMMOTH MAMMOTH einem Genre, welches mit Hard/Punk/Stoner Rock from Down Under charakterisiert werden muss.

Die Referenzen sind schnelle ROSE TATTOO, die von Atze/Datze geschubst und von den einzig wahren Wüstensöhnen (KYUSS) aufgefangen werden. Daneben stehen definitiv TURBONEGRO Pate wenn es darum geht, einen völlig entspannten Drogenrausch zu intonieren. Technisch ist das hier alles zu vernachlässigen, auch die Produktion ist stark in die Vergangenheit katapultiert worden. Aber diesen Vibe für eine coole Inszenierung und das Atmen der Materie ist bei jeder Note herauszuhören.



Tracklist:
1. Hell's Likely
2. Go
3. Bare Bones
4. (Up All Night) Demons To Fight
5. Sitting Pretty
6. I Want It Too
7. Bury Me

MAMMOTH MAMMOTH EP
8. Another Drink
9. Let's Roll
10. Weapons Of Mass Self Destruction
11. Slacker
12. The Bad Oil

Autor

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Clement

Autoren Bio

Ich fühle mich zu alt