Plattenkritik

SHARK TANK – Fade Away

Redaktions-Rating

Info

Release Date: 25.10.2019
Datum Review: 25.12.2019
Format: CD

Tracklist

 

1. Stand Your Ground
2. Legacy
3. Fade Away
4. Ocean Proof
5. Illusion
6. Breaking Chains
7. Changing Weather
8. Monochrome
9. Hunting Dreams
10. Carry Me
11. Kings & Queens
12. Strangers

Band Mitglieder

 

Axel Schuhmann (Vocals)
Philipp Pickel (Guitar)
Daniel "Ed" Geißler (Guitar)
Gökan Sahiner (Bass)
Martin Grad (Drums)

SHARK TANK – Fade Away

 

 

Seit Ende Oktober haben SHARK TANK aus dem Nürnberger Land neues Material am Start: „Fade Away“ nennt sich das Nachfolgealbum des Vorgängers „Sink and Swim“ aus dem Jahr 2017. Vorab lässt sich sagen, dass die Platte definitiv eine würdige Nachfolgerin ist. 

 

 

 

 

Lange gefackelt wird nicht – schon die ersten beiden Nummern „Stand Your Ground“ und „Legacy“ bringen das zum Vorschein, was SHARK TANK auszeichnet: Ausgereifte, voluminöse Vocals, unterstützt durch krachende Breakdowns. Zusätzlich treten hin und wieder epische Sequenzen zum Vorschein, die Melancholie und Leidenschaft zum Ausdruck bringen. Dies lässt sich besonders bei den Arrangements „Fade Away“ oder „Illusion“ heraushören. 

 

 

Der Stil der Platte wird insbesondere von rhythmisch gut durchdachten Breakdowns dominiert, die viel Raum für den Gesang lassen. Teilweise erfolgt zudem die musikalische Untermalung schreiender Gitarrenlines. Dadurch wirkt die „Fade Away“ sehr brutal, aber vor allem mitreißend. Zusätzlich geben Singles wie „Monochrome“ oder „Strangers“ die nötige musikalische Abwechslung. SHARK TANK beweisen hierbei, dass sie auch unfassbar gute Balladen zu komponieren wissen. 

 

 

Einziger Kritikpunkt: Instrumental könnte noch etwas mehr passieren. Beispielsweise würde das ein oder andere Gitarrensolo mehr, wie zum Beispiel bei „Carry Me“, der Musik definitiv nicht schaden. Spielraum ist jedenfalls vorhanden. 

 

 

 

 

 

Die „Fade Away“ ist trotzdem ein großartiges Album, das SHARK TANK wohl viele Türen öffnen wird. Jeder, der mit Metal grundsätzlich etwas anzufangen weiß, sollte sich mit dieser Platte auseinandersetzen. Lohnenswert ist sie allemal. 

 

 

Autor

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Christoph

Autoren Bio

Gitarrist und Radiomoderator aus der Umgebung Nürnberg. Nebenbei Philosophie/Politik-Student. Musikalische Vorlieben reichen vom Metalcore bis einschließlich zum Bebop.