Plattenkritik

Vito - Monument

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Release Date: 05.02.2010
Datum Review: 12.02.2010

Vito - Monument

 

 

Da lässt sich aber jemand gaaaaaaanz viel Zeit! VITO aus Cardiff veröffentlichen auf dem Label von SOPHIA-Kopf Robin Proper-Shepard ihr Album „Monument“ und wären gerne so intensiv wie THE TWILIGHT SAD und so wunderschön wie MOGWAI, klingen im Endeffekt aber nur wie ein lauwarmer Abklatsch.

Und dabei ist es doch so einfach mit Post-Rock und seinen Ansätzen den Hörer zu verzaubern. Musik fürs Herz und das Kopfkino, fertig ist die eingeschworene Fangemeinde. VITO haben gecheckt wie es funktioniert und zelebrieren auf 8 Songs jene Erfolgsformel. Das klingt mitunter wunderschön und auch spannend. Leider kann man sich nicht so recht entscheiden. Möchte man nun lieber instrumental zu Werke gehen oder hat man vielleicht doch etwas zu sagen? Ab und dann gibt es also auch Gesang, der jedoch an der verkorksten Gesamtstimmung dieser Platte wenig ändert. „Monument“ ist schön, lässt sich in den falschen Momenten zuviel Zeit und wirkt mitunter, als wolle es den Hörer unter sich begraben. Nicht etwa anhand wohliger Stimmungen, viel eher mit einer Aufdringlichkeit die sagt: „Seht her, ich kann auch was“. Glauben wir den Herren ja auch. Leider springt der entscheidende Funke nicht über und „Monument“ bleibt im Endeffekt als okayes, aber wenig beeindruckendes Album im Raum stehen.

Tracklist:

1. Reclaimed!
2. Breaking The Fourth Wall
3. Monument
4. You Will HAve Your Time
5. Give Me Eignteen Inches Of Daylight
6. Modern Cult Of Preservation
7. I Will Do What I Must
8. The Setting Sun

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Raphael

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