Plattenkritik

To Kill - When Blood Turns Into Stone

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Release Date: 30.05.2008
Datum Review: 07.07.2008

To Kill - When Blood Turns Into Stone

 

 

Die römischen Vegan Straight Edge Gladiatoren von TO KILL sind nicht für Ruhm und Glorie ausgezogen sondern tragen furios uns Zähne fletschend ihre Ideale und Überzeugungen in die Welt. Pulverisierte man bereits mit dem GSR Debüt "Vultures" so einigen Tanzflur während ihrer nicht enden wollenden Touraktivitäten, vermag man besagtes Kraftpaket mit "When Blood Turns Into Stone" noch einmal um einiges zu übertreffen.

Natürlich hat das gemischtgeschlechtliche Gespann weiter an den eigenen Qualitäten gefeilt, begeistert nach wie vor durch eine schier unerschöpfliche Energie und Aggression sowie eine treibende Berserkerwut, die ihres Gleichen sucht. Der metallische Anteil im Hardcore Sound wurde verstärkt betont, einige Einflüsse auf der RAISED FIST Tour aufgeschnappt und dem eigenen "Mosh To Kill" Credo einmal mehr Tribut gezollt. TO KILL begeistern mit Chören und sich vom Einheitsbrei abhebenden Moshparts und bleiben dabei nie gefällig oder vorhersehbar. Atmosphärische Spielereien wurden in das explosive Soundgewand geflochten und auf einem Track wie "Now Or Never" lässt man sich sogar zu einem dreckigen Southern Groove hinreißen. "When Blood Turns Into Stone" ist lyrisches und akustisches Dynamit und lässt die unspektakuläre Hardcore Standardkost (und dazu gehört auch das aktuelle TERROR Album) in diesem Genre-Jahr noch weiter gen Irrelevanz konvergieren.

Tracks:
1 Abyss
2 to live and die in vain
3 hollow
4 when blood turns into stone
5 golem
6 now or never
7 kingdom come
8 numbers say i should be gone by now
9 deep blue
10 any given day
11 ruins
12 (no title)


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Torben

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Allschools Chef